Korean Cinema Today 2013 – 회고해 보면

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Korean Cinema Today 2013

unter diesem, zugegebenermaßen leider wieder einmal englisch gewähltem Titel, fand im Haus der Kulturen der Welt (HdKdW), am Tiergarten, nun zum zweiten Mal, eine Filmschau mit ausgewählten Filmen des Busan Film Festival (BIFF) statt. Einige Filme waren auch auf der Berlinale in Berlin (BIFF, ~ ja die Abkürzung ist die gleiche) anzuschauen gewesen.

Vom 2. bis 12. Mai 2013 hatte man die Wahl zwischen 10 Filmen, davon wieder einen älteren Datums. Die Eröffnung habe ich aus Zeitgründen verpaßt, aber ansonsten habe ich mir diesmal einige Filme ansehen können.

Es gab animierten Film, humorvollen Film, spannenden Film, sehr bedrückenden Film~~ dieses Jahr waren auch viele Regisseure und Regisseurinnen anwesend, mit denen auch nach der jeweiligen Erstausstrahlung des Films diskutiert werden konnte. Gerne hätte ich mir auch “Jiseul” 2012 angesehen, genau wie “King of Pigs” 2011, ich habe mich dann aber für nachfolgende Filme entschieden:

National Security ( 남영동 1985) , 2012

Helpless (화차) , 2011

Pluto ( 명왕성), 2012

Sunshine Boys (1999, 면회 ) , 2012

National Security ( 남영동 1985) wurde 2012 fertiggestellt , im Jahr der Präsidentenwahl. Wie der Regisseur Chung Ji-young auf Publikumsfragen nach der Aufführung erzählte, habe er das Jahr als Fertigstellungsjahr bewußt gewählt und auch die potentiellen Präsidentschaftskandidaten aufgerufen den Film anzusehen, einzig Frau Park Geun-hye habe den Film nicht angesehen…

Vor dem Film wurde darauf hingewiesen das er explizit Folter zeigt und nicht unbedingt für sensible Naturen sei. Nun nach Ansehen des Films, es gibt Horrorfilme die schauerlicher sind, aber das ist es nicht. Der Regisseur reduziert, wie in einem Kammerspiel auf wenige Akteure, es gibt nur einen jungen Mann, Familienvater sogar, wie in Rückblenden erhellt wird, an dem die Brutalität, das nicht mehr Menschsein der Folterer gezeigt wird; stellvertretend für die anderen Gefolterten. Vielen anderen in der Zeit des Militärregimes, der Diktatur, Inhaftierten und Gefolterten~ Er erzeugt eine unmittelbare Nähe, es spielt sich alles auf engstem Raum ab, der Blick des Zuschauers kann  nicht abschweifen. Man schaut auf die Leinwand und sieht den mit falscher Begründung Inhaftierten zittern, flehen, schreien- oder man schaut weg. Weiterhin führte der Regisseur aus, das er zeigen wollte, das Folter nur eines erzeugen will, kann; -Lügen. Und beim Waterboarding des Folterspezialisten, der agiert wie ein Handelsreisender und zwischendurch, “ich mache eine Dienstreise”, wohl an anderer wichtigerer Stelle schnell mal ‘angefordert wird’ , um dann später zum hier Inhaftierten zurückzukehren, kommen einem Assoziationen mit anderen Folterstützpunkten aktuellerer Natur.

Der Höhepunkt der Absurdität ist erreicht, als der inhaftierte Demokratie- Aktivist Kim Geun-tae, der gezwungen wird Namen zu nennen, dies erst ablehnt und zu guter letzt die ihm genannten Namen auswendig lernen muß, aufschreiben muß, und tun soll als wären sie ihm selbst eingefallen. Während ihn seine Wärter teils beneiden, teils ungewollt bewundern für seine selbst hier noch wirkende Effizienz des Lernens, geschuldet dem Studium an einer ‘Eliteuniversität’, das sich die Wärter nicht leisten konnten (oder dem sie geistig nicht gewachsen wären..). Sind sie doch aber willige Werkzeuge, ‘ganz unten’ in der Hierarchie, mit Erlaubnis sich ‘auszutoben’ und Versprechens beruflicher Förderung, was wieviel wert ist? Währenddessen erinnert der ‘Folterspezialist’ Lee Doo-han  beim Öffnen seines Arztköfferchens, mit seiner Kühle, Ruhe, wissenschaftlichen Effizienz an gewisse Ärzte aus einem anderen Kontinent in einer anderen (braunen) Diktaturzeit.

Welches Filmende erwartete uns? Der Zeitsprung bringt umgekehrte Verhältnisse, während der Folterspezialist lange im Gefängnis saß und sich gewandelt zeigt und angibt zu bereuen, ist der Familienvater nun nach 20 Jahren Minister im demokratischen Regierungsamt. Kann er dem Folterer vergeben, wie dieser es wünscht? – Die Wunden sind zu tief, vor allem die psychischen. Er kann diesen Menschen  nicht einmal berühren. Im Abspann wird dann gezeigt, wann der, im Film nachempfundene Politiker , letztlich an den Spätfolgen der Folter starb. Im Film wird er vom Schauspieler Park Won-sang dargestellt. Weiterhin werden im Abspann viele andere Opfer gezeigt, Männer wie Frauen, tatsächliche Opfer der Diktatur und ehemals Verschleppte und teilweise ebenfalls gefoltert. Ein Film nach dem man etwas Zeit braucht um wieder aufzutauchen.


Goodbye 2011 > Hello 2012

cute pink cupcakes

Der letzte Kuchen den ich in  2011 gebacken habe war.. Muffins. Also quasi mehrteiliger Kuchen, vorportioniert. Aber auch Muffins darf man nicht mehr Muffins nennen , wenn man ihnen ein Cremehäubchen verpaßt. Sie also dekoriert. Dann wird aus dem einfachen Muffin ein cooler cupcake… Heutzutage… Es war nicht beabsichtigt, aber er ist rosa. Ehrlich gesagt die Packung  war im Angebot, nun ja. Ich wollte einmal ausprobieren wie die Frischkäsecreme darauf schmeckt. Die man natürlich extra  dazukauft. Und es ist lecker, besser wie Sahne. Wenn man das Internet durchstöbert und Rezepte sucht, fällt auf welchen Stellenwert Essen in Korea hat. Es gibt so viele blogs die sich mit Essen beschäftigen. Kuchen, also Muffins und ähnliches weniger, da ein Herd mit Backofen nicht so sehr verbreitet ist. Einige einfache Muffins kann man auch in der Microwelle ‘backen’, so gibt es dafür auch Rezepte. Auch das Fotografieren von Essen, gerade auch das, was man im Moment verzehrt, gerade gekauft hat, ist viel weiter verbreitet. Das hat mich angesteckt.. nun wird erst fotografiert und dann gegessen!

Dear Non-German Speaker here you go: The last cake I baked in 2011 were… muffins. A cake consisting of several parts = voila!, > muffins. But there is a trend in Germany to rename things in an instant if there is a new trend. So you have to call these muffin with creme on the top– cupcake. And there is no equivalent word in German for it^^. Cupcake = “Tassenkuchen”, but there is another kind to ‘make’ a cake using cups for all! ingredients. So it is still a cupcake. To me it looks like a decorated muffin he he…  I bought a pack of flour for cakes (prepared: with flour, white chocolate flakes, and powder for the creme). It wasn’t my intension but it was a pink one (raspberry). Ok,~…   it was a bargain. I read the description and it said “to make with cheese cream” . I had to try this.. to me it seems more tasty than whipped cream. My very first cupcake- the first and the last one in 2011. Because it was Dezember,31. I really like Korean food and I also often surf the net for information about Korean cuisine.. recipes. If you do this you notice how important good food/ cuisine is for Koreans. There are so many sites and blogs about, in  “me2day” (equivalent to twitter) you can finds a incredible amount of pics about “I ate this” or “I cooked that”. In daily life there is the saying “bab mogoyo?” (밥 먹어요?), means ‘Are you hungry? Have you eat well?’. I like to make pics (from all..) but only from the time I begun to learn Korean I really made pics from the food I ate. And now I do: first pic , than eat.

This was  no ‘one to one’ translation. It is not so easy to make this, for some expressions are no equivalents. So you have to write longer sentences to say the same thing. This is something that makes it more difficult to me to learn Korean. Why? There are only a few KOR-GER/GER-KOR dictionaries. And the most wellknown fails in ‘modern words’ (it stucks still in the nineties). So I bought  ENG-KOR/KOR-ENG dictionaries and have to translate my German in English to understand a Korean word…

Cupcake mit Frischkäsecreme (cheese creme cupcake)

raspberry muffin


Bubble tea °°°

Bubble tea in Berlin o o o

Jetzt habe ich schon 4 mal Bubble tea getrunken und ich muß sagen er ist wirklich lecker. Mit Freunden habe ich das erstemal einen Bubble tea  in der Nähe der Gedächtniskirche im ‘ BoBoQ’ getrunken. Der Laden und das Getränk ist beliebt und jedenfalls abends so voll das man anstehen muß! Mein erster Tee mit Bubbles war Mango-Milchtee. Und: ja beim ersten Schluck mit dem Riesentrinkhalm habe ich mich an der ersten Tapiokabubble verschluckt..

Ein großer Becher kostet um 3 Euro und extra Bubbles (topping) kosten auch extra. Es schmeckt fruchtig und nicht zu süß und das Aufsaugen der Perlen macht natürlich Spaß. Durch den Milchanteil und die Stärkeperlen macht ein Becher sogar auch satt.

Wo kommt er her? Aus Taiwan. Vor allem Schulkinder tranken und trinken diese leckere Erfrischung. Er wurde auch in den USA populär und ist jetzt auch in Europa zu haben. Während der Bubble tea Laden im Berliner Westen nur das Getränk in vielen Varianten anbietet, gibt es am Hackeschen Markt nun einen Zweiten. Er ist noch nicht so überfüllt und bietet auch wunderbar leckere kleine Minikuchen an. Beim ersten Besuch dort gab es Mondkuchen (!) und Tarotörtchen. Ein anderes Mal gab es verschiedene Fruchttörtchen.. schwer zu wiederstehen.

Jedenfalls bin ich jetzt Bubble tea Fan und bis jetzt ist Honeydew-Milchtee mein Favorit mit Passionsfrucht-Topping!

Ihr wisst nicht so recht was das ist?? Das sagt Wiki..

edit: mein Favorit ist jetzt schon länger Taromilch-Tee. Mit Eiswürfeln.

Mango-Milchtee im BoBo Q

Tarotörtchen und Mondkuchen

Leckeres in der Bubble’s Tea Bar

V Foto update.. V

Schokotörtchen in Bubble’s Tea Bar, sieht lecker aus und ist es auch.


Wo?

City Berlin West: BoBo Q

Berlin Mitte:         Bubble’s Tea Bar


KIM Young-ha Autorenlesung

Eine Autorenlesung mit KIM Young-ha ..

findet am 14.4.2011 im Koreanischen Kulturinstitut in Berlin statt. Der Schriftsteller startete seine Lesereise durch Deutschland in Frankfurt/Main und liest aus seinem Roman “검은 꽃”  (Schwarze Blume). Der deutsche Schriftsteller Hartmut Fischer liest dabei aus der deutschen Übersetzung des Romans vor. Thema des neuen Romans ist die koreanische Geschichte, der Ort: da wo man eine solche zuerst nicht vermuten würde- in Mexiko. In Korea erhielt KIM Young-ha für sein neues Werk den Dong-in Literaturpreis. Entnommen Quelle: http://www.stadtberlin.org

Lesung mit anschließendem Publikumsgespräch

Ort:     Koreanisches Kulturzentrum, Leipziger Platz 3, 10117 Berlin
Zeit:   Donnerstag, 14. April 2011 um 19:00 Uhr

Eintritt frei

Den Roman habe ich geschenkt bekommen und lese ihn gerade. Vielleicht ergibt sich die Möglichkeit ein Autogramm zu bekommen… zumindest hoffe ich dies.

Edit: So die Autorenlesung ist gewesen.. Der Autor sehr schlagfertig und humorvoll. Mir war er symphatisch. Zwei Textstellen aus seinem Buch wurden vorgelesen, einmal Deutsch und Koreanisch, einmal nur auf Deutsch aber “Authors choice”. Er beantwortete Leserfragen, vor allem dahingehend wie authentisch sein Buch ist und auch betreffend die Wahl seines Titels. Dieser gefiel seinem Verleger gar nicht so, aber er, KIM Young-ha,  hat seine Wahl durchgesetzt. Nach der Fragerunde konnte man sein Buch signieren lasssen und ins Gespräch mit den anderen Gästen kommen bei einem Glas Rotwein und einigen Snacks. Ich habe mein Autogramm erhalten..


Schere – Stein – Papier 가위/ 바위/ 보

Es gibt wieder eine neue Ausstellung im koreanischen Kulturzentrum in Berlin und ich habe sie mir angesehen. Zuerst als ich im vorderen Ausstellungsraum nur zwei Installationen sah, dachte ich- oh etwas wenig? Dann sah ich im hinteren Bereich Tische hingestellt, festlich eingedeckt , aber ohne Stühle.  Ich dachte , aha, da ist man wohl noch nicht fertig , aber es gibt vielleicht eine Eröffnungsfeier und der Tisch ist schon vorbereitet…

Aber nein, meine Nachfrage im Bibliotheksbüro ergab, DIES ist die Ausstellung, gehört also dazu. Also ich wieder zurück, angesehen…

Es gibt Installationen aus Papier und Metall und ‘Tisch-Kunst’. Einige Zeichnungen sind auch ausgestellt.

Was hat mir gefallen? Die beiden runden eingeschnürten Küchenkreppgebilde. Am Tisch- das Funkeln der Gläser, das Schattenspiel der kunstvoll gefalteten Stoffservietten. Ein gebrochenes Weiß, kein strahlendes.

Küchen -Krepp -Kunst…

raffinierte Papier -Kunst

viel”fältige” Tischkunst

zarte Draht -Kunst

Die Ausstellung der beiden Künstlerinnen Katharina Kamph und KIM Su-jung ist bis 3. Dezember 2010 im Koreanischen Kulturinstitut, Leipziger Platz, Berlin geöffnet.


Kimchi- 김치

Nachdem mein 4. Kimchiversuch leider nicht geglückt ist, es war wohl zu warm auf dem Balkon, nun wieder ein neuer. Zusätzlich zum Chili aus dem Asiamarkt habe ich mir noch welches aus einem großen Kaufhaus besorgt. Nachdem mein erster Versuch noch mit einem Kohlkopf startete, sind es nun mittlerweile 4 Stück. Mal sehen wie sich die Mengen weiterentwickeln. Jedenfalls esse ich Kimchi so gerne das mir alleine beim Schreiben darüber schon der Appetit kommt… Zur Zeit kostet ein Kilo Kohl ~1,39-1,49, im Sommer war er schon mal teurer. Nachdem ich den Kohl eine Nacht in Salzwasser eingelegt habe, ist der Kimchi nun schon seit einem Tag in der Schüssel zum durchziehen.
Ich lasse ihn 4 Tage in
Ruhe, dann hoffe ich das er fertig und essbar ist.

Gesalzener Kohl-wird ca. 8 h eingeweicht.
Dann wird er 2-3 mal abgewaschen. Danach kommen die Gewürze und je nach Art des Kimchi noch z.B. Taro oder Rettich oder auch Tintenfisch daran, es gibt an die 100 Varianten. Ich mache eine Kombination aus einem Kochbuchrezept und einem Rezept von ‘Maangchi’ . Ich nehme keine rohen Muscheln, sondern gebe Fischsauce an den Kimchi. Manchmal mache ich ihn mit grünen Birnen (statt Taro) und manchmal mit Rettich. Und er schmeckt sooo gut.

So nun sind 4 Tage vorbei und ich habe ihn abgefüllt in kleine Behälter und lagere diese im Kühlschrank. Und ich kann endlich wieder Kimchi essen.